Freitag, 24. Juni 2016
Palpatines Erben (PC-Review)
Vorwort
Dieser Test ist mehr in eigener Sache und ist außerhalb jeder Einstufung. Da es sich hierbei um ein Foren-Rollenspiel handelt, ist dies natürlich noch mehr eine persönliche Meinung und muss nicht auf jeden zutreffen.

Story
In Palpatines Erben ist man ein Soldat im Star Wars Universum. Dabei spielt man in der 117. Flotte zwischen der Zerstörung des 1. und des 2. Todessterns. Natürlich schreitet die allgemeine Story weiter voran und ist daher eine Momentanaufnahme des aktuellen Standes zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes. Zum aktuellen Zeitpunkt befindet sich die Flotte bei der Raumwerft von Corellia und musste gerade erst einen feindlichen Angriff auf eben diese Werften überstehen. Soviel zur Rundumstory…
Die eigentliche Story in diesem Foren-Rollenspiel ist natürlich die individuelle Story eines jeden einzelnen. Hierbei sind bis auf militärisch Regelungen keine Grenzen gesetzen. Man entscheidet selber in welchem Bereich man tätig sein möchte. Zu wählen ist hier zunächst einmal die Laufbahn, welche man einschlagen möchte. Zur Auswahl stehen eine Laufbahn in den Manschaftsgraden, eine Laufbahn als Unteroffizier oder als Offizier. Bei den letzten beiden gibt es wiederum die Wahl zwischen der Army, der Navy und der Verwaltung. Je nachdem für welche Laufbahn man sich Schluss endlich entscheidet, erhält man eine gewisse Grundausbildung und die Einweisung in die entsprechenden Aufgaben. Weiterbildungen sorgen im Laufe des Spiels für zusätzliches Wissen, die benötigt werden höhere Ränge bekleiden zu können. Hat man seine Laufbahn gewählt, entscheidet man sich welche Verwendung der erstellte Charakter übernehmen soll. Hierbei wird jede erdenkliche Soldatenrolle angeboten, wobei die Plätze für Offiziere logischer Weise sehr begrenzt sind. Soll der Charakter in vorderster Front kämpfen, so empfiehlt sich eine Karriere bei den Sturmtruppen. Möchte man lieber am Steuer eines TIEs sitzen, so freuen sich die Piloten immer über Neuzugänge. Liegt das Interesse eher bei der Entwicklung und Wartung von technischen Anlagen und Fahrzeugen/Raumschiffen, so haben die Techniker immer einen Platz frei. Aber auch abseits der üblichen Berufe gibt es seine Möglichkeiten. Beispielsweise bietet sich eine Karriere als Fahrzeugpilot an oder als Royal Guard für den besonderen Schutz von hochrangigen Persönlichkeiten. Dabei versucht das Spiel jedoch möglichst fiktiv zu bleiben und nutzt nur die nötigsten wirklich vorkommenden Figuren aus Star Wars, wie Palpatine und Darth Vader, wobei diese im Spielverlauf eher sehr selten ihren Auftritt haben, um die Eigenständigkeit der Geschehnisse der 117. Flotte nicht zu vermindern. Hat man nun den Werdegang des Charakters ausgewählt, erfolgt die eigentliche Beschreibung des Charakters. Wichtig ist hierbei jedoch vorerst nur der Name der Spielfigur. Alle anderen Hintergrundgeschichten und Angaben zur Person sind rein optional und dienen lediglich dazu, dem eigenem Charakter mehr Tiefgang zu verleihen. Hat man nun die ersten Hürden gemeistert und befindet sich im normalen Dienst, so kann man fröhlich mit den NPCs vor sich hinschreiben in kleineren Storys, die sich um den Charakter und/oder sein Berufsfeld drehen. Hierbei werden alle NPCs von höher rangigen Spielern gespielt, wobei man später je nach eigenem Rang auch selber NPCs schreiben darf. Um den Spielfluss nicht zu stören, sollte dabei jedoch darauf geachtet werden, dass man nur da schreibt, wo sich der Charakter auch wirklich befindet. So wäre es unrealistisch, wenn man in zwei Themen gleichzeitig schreibt und der Charakter sich somit an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig befinden müsste. Ebenfalls ist es natürlich auch nicht möglich, dass der Charakter zwischen zwei Orten innerhalb von nur einem Tag hin und her springt, so dauert die Anreise nach der Ausbildung momentan zum Beispiel eine Woche. Diese Zeit wird allerdings hier auch benötigt für den Hauptadmin, dass er alle Unterlagen für den Spielercharakter fertig machen kann. Einmal im Monat findet zudem noch ein besonderer Einsatz statt, bei dem man besondere Auszeichnung und Punkte für den Charakter sammeln kann. Hierbei sollte ebenfalls auf Realität geachtet werden. Ein einfacher Rekrut, der eine ganze Armee von Rebellen im Alleingang tötet, wäre daher nicht sinnvoll. Ideen für die normalen kleineren Storys können von jedem als Idee kommen und benötigen nichts weiter als alle Charaktere, die hierbei mitspielen sollen. Bei den Monatseinsätzen wiederum ist die ganze Sache etwas komplizierter. So gibt es einen Hauptspielleiter, der nur von dem Hauptadmin gespielt werden kann. Dieser ist für den Start und das Ende nötig. Es gibt den Bewertenden, der nach der Story die Beiträge auszählt und eine Bewertungsumfrage zu jedem Charakter erstellt und auswertet am Ende. Aus dieser geht dann hervor, wie viele Punkte man für den Einsatz bekommt. Dann gibt es noch den Spielleiter, der alle Situationen und Veränderungen mitteilt und die Story überwacht, dass alles gut von der Hand geht und ob alle Beteiligten ihren Spaß haben. Als letztes gibt es den Storyschreiber, der die Grundstory und die Situationen vorgibt. Im Idealfall sind Storyschreiber und Spielleiter ein und dieselbe Person, da er dadurch dafür sorgen kann, dass die Story so verläuft, wie er es sich gedacht hatte. Die Aufgabe des Bewertenden ist eine spezielle Aufgabe im Spiel, wofür man sich erst einmal grundsätzlich bewerben muss und für die dann ein Dienstplan zu beachten ist. Für einen Storyschreiber und einen Spielleiter muss man mindestens einen Offiziersrang bekleiden, da einem sonst die entsprechenden Weiterbildungen dafür fehlen.

Gameplay
Palpatines Erben kommt als Forenspiel bis auf kleinere Bilder nahezu komplett ohne grafisches Interface aus. Was jedoch nicht schlecht ist. Somit bleibt der Fantasie jedes Einzelnen mehr Freiheit. Die Atmosphäre ist sehr freundlich und es macht jeden Tag aufs neue Spaß mit den anderen zu schreiben. Vor allem macht es sich gut, wenn man sich auf den TS3-Server einklinkt und somit eine direkte verbale Verbindung mit anderen Spielern aufnehmen kann. So sind Absprachen, Planungen und offTopic Gespräche deutlich einfacher und sorgen ebenfalls für viel Unterhaltung. Neben dem allgemeinem Schreiben an Geschichten jeglicher Art, gibt es spezielle Sonderaufgaben, die auf freiwilliger Basis übernommen werden kann. Beispiele hier für sind Bewertender und Schreibkraft der Führung. Der Bewertende liest Beiträge von Einsätzen aus, eröffnet eine Umfrage dazu und wertet diese aus. Die Schreibkraft der Führung erstellt Ankündigungen zu allen Entscheidungen der Führung.
Neben jederzeit kommenden Kleinaufträgen, an denen sich alle beteiligen können, um Punkte dazu zu verdienen, gibt es noch das Centerpoint Magazin. Es handelt sich hierbei um eine Zeitschrift, die von allen Spielern, die zur Redaktion gehören, erstellt wird. Was sich dort drin jedoch genau befindet, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur soviel noch, dass sie auf der Homepage, dem Forum und der Facebookseite zu finden ist und alle 2 Monate erscheinen wird. Die erste Ausgabe kommt am 01.06.2016 raus.
Als weitere Besonderheit haben wir ein Soldsystem entwickelt, welches jedem Spieler monatlich einen Sold zur Verfügung stellt, der sich nach dem Rang und besonderen Zusätzen richtet.

Technik
Da es sich um ein Forenrollenspiel handelt, ist in dieser Kategorie nicht viel zu sagen. Es handelt sich um eine gut sortierte und unterteilte Forenübersicht, die sicher jeder schon einmal in einer anderen Form bereits gesehen hat. Jedoch gibt es selten Foren, die so bis ins Detail untergliedert ist, wie das Forum von Palpatines Erben. Zu dem eigentlichen Forum existiert auch eine Webseite, die ich am Ende im Fazit verlinken werde und über die man wiederum zum Forum gelangt. Des weiteren besitzt Palpatines Erben auch eine Facebookseite.

Fazit
Palpatines Erben ist definitiv kein Spiel für jedermann, jedoch wenn man sich auf die Art und Weise einlässt und immer selber durch neue Ideen dafür sorgt, dass sein Charakter weiter kommt, der sollte sich in diesem Foren Rollenspiel nicht nur gut zurecht finden, sondern auch entsprechend Spaß daran haben.



Freitag, 25. März 2016
Pirates, Vikings and Knights II (PC-Review)
Vorwort
Dieses Review soll einen ersten Eindruck des Spiels meinerseits wiederspiegeln und ist keines Falls als vollständiger Test zu verstehen.

Story
Auf Grund mangelnder Story, werde ich dieses Kapitel überspringen.

Gameplay
PVK II ist ein reines Multiplayerspiel in dem 3 Fraktionen gegeneinander kämpfen. Der Sinn des Spiels besteht darin, Goldtruhen zu erobern und zur eigenen Basis zu bringen und gegebenenfalls den Gegner davon abzuhalten. Hierbei wählt man zunächst eine von den 3 Parteien, die bereits im Namen des Spiels stehen. Somit kann man wählen, ob man sich den Piraten, den Wikingern oder den Rittern zuwendet, um gegen die beiden anderen Fraktionen zu kämpfen. Hat man sich für eine Fraktion entschieden, muss man als nächstes die Klasse wählen. Hierbei stehen einem 3 Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen wäre der Zweihandkämpfer. Dieser kämpft bevorzugter Weise mit einer besonders schweren Waffe, um den Gegner mit wenigen, aber langsamen Schlägen außer Kraft zu setzen. Der „normale“ Krieger definiert die zweite Klasse. Er ist etwas leichter bewaffnet und kann daher schneller zuschlagen, macht jedoch nicht so viel Schaden. Die letzte Klasse wäre der Fernkämpfer. Dieser hat zwar auch Waffen, um im Nahkampf zu kämpfen, aber er ist eigentlich für den Fernkampf gedacht, um mit Speeren, Pfeil und Bogen oder Pistolen den Gegner aus der Entfernung zuzusetzen.

Technik
Der Aufbau der Menüs und die Art und Weise, wie gespielt wird, erinnert sehr stark an ältere Spiele wie Counter Strike 1.6 oder Counter Strike: Condition Zero. Die Steuerung ist eher etwas altbacken und etwas schwammig. Schnelles Reagieren ist zwar sehr gut möglich, fühlt sich aber eklig an. Ansonsten fühlen sich die Bewegungen ebenfalls nicht sonderlich zeitgemäß an, sodass es sich eher anfühlt, als ob man über den Boden gleitet und unnatürlich auf und ab wippt.
Schusswaffen und Schwerthiebe fühlen sich ebenso künstlich an und sorgen nur leicht für eine passende Atmosphäre.

Multiplayer
Durch die eher schwammige Steuerung und die teilweise engen Räume und Wege, außerdem die Tatsache, dass es gleichzeitig 3 Teams gibt, herrscht auf dem Schlachtfeld ein wildes Geklicke und Gespringe, sobald man auf Feinde trifft. Somit zeigt das Spiel im PvP nur wenig Taktik, sondern nur wildes Durcheinander, in dem man hofft, möglichst gut und oft zu treffen, während man ebenfalls hofft, dass man selten getroffen wird. Für ruhige Spielsitzung mit Bots fehlt es leider an Bots.

Fazit
Als kleine Abwechslung für zwischen durch ist PVK II daher gut geeignet, jedoch für wenig mehr. Hier zeigt sich auch der Vorteil, dass es kostenlos zu spielen ist, da es sich durch sein großes vermasseltes Potenzial nicht lohnen würde, wirklich Geld für das Spiel auszugeben.

geschrieben am 25.03.2016